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Künstliche Intelligenz in der Produktion – Hype oder Notwendigkeit?

Nicht nur Google und Facebook haben erkannt, dass Daten ein wertvolles Gut sind. Zunehmend befassen sich auch Industrieunternehmen mit Daten. Doch von Künstlicher Intelligenz spricht man erst dann, wenn diese Daten vernetzt und strukturiert werden, so dass daraus eine interpretierbare Information wird und ein Mehrwert geschaffen werden kann.
Prof. Dr. Volker Lohweg, Leiter des Instituts für Industrielle Informationstechnik und Prof. Dr. Oliver Niggemann, Leiter des Forschungsbereichs Künstliche Intelligenz am inIT führten gestern Abend die Zuhörer im vollen Seminarraum der SmartFactoryOWL in die Welt der Künstlichen Intelligenz ein.
Nachdem Prof. Niggemann die ersten Einblicke in die Entstehung der Technologie gab, differenzierte Prof. Lohweg in klassische Maschinelle Lernverfahren und Deep Learning Verfahren. Insbesondere auf Unternehmensbedarfe gingen die beiden Referenten ein und zeigten unterschiedliche Beispiele aus der Praxis auf. Von der automatischen Erkennung von Lebewesen in einem Feld durch eine Landmaschine in der Agrarwirtschaft, der Erkennung der Echtheit von Banknoten bin hin zur maschinellen Malerei des Neural Style Transfers in Kunst und Kultur – vielfältige Beispiele zeigten die unterschiedlichen Handlungsfelder der Künstlichen Intelligenz auf und demonstrierten anschaulich, dass für jedes Unternehmen und jede Branche mittlerweile Anwendungsfälle der Künstlichen Intelligenz zu finden sind.
Die viel gestellte Frage, ob die Künstliche Intelligenz bald intelligenter sein wird als wir Menschen, blieb unbeantwortet. Denn auch Prof. Lohweg und Prof. Niggemann kamen zu unterschiedlichen Antworten auf die Frage. So wird diese Frage wahrscheinlich weiterhin kontrovers diskutiert werden und es bleibt die Faszination für die Forschung und Entwicklung der Künstlichen Intelligenz.

 

Ausbildung: Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung

An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist am Institut für Industrielle Informationstechnik (inIT) des Fachbereichs Elektrotechnik und Technische Informatik am Standort Lemgo für das Ausbildungsjahr 2019 eine Ausbildungsstelle zur / zum

Fachinformatikerin bzw. Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung -

 zu besetzen.

 

Prozessoptimierung und Industrie 4.0

Unter dem Leitprinzip "Kontinuierliche Verbesserung" hat sich das Toyota Production Prinzip in vielen Unternehmen weltweit etabliert.

Viele Prinzipien optimieren seither insbesondere Prozesse in der Produktion, vermeiden Verschwendung, erleichtern das tägliche Arbeiten und verbessern die Planungssysteme. Ob durch Shopfloor Management Boards oder mit 5S geordnete Arbeitsplätze - viele Unternehmen setzen auf vereinzelte Methoden oder sogar auf das ganzheitliche Verständnis von Lean und können damit Erfolge aufweisen.

Nun entsteht unter Industrie 4.0 ein neues Verständnis von der Produktion von morgen. Wie ordnet sich diese Zukunftsvision in bisherige Lean Prinzipien ein? Ist Lean zukünftig kein Thema mehr für die Industrie? Oder muss jeder Digitalisierung erst eine vollumfängliche Prozessoptimierung vorangehen?

 

KMU profitieren von neuer Retrofit Lösung

Retrofit ist zum neuen Hype Begriff geworden für diejenigen, die ältere Produktionsanlagen für das Zeitalter der Digitalisierung fit machen möchten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können nicht ihren gesamten Maschinenpark innerhalb kurzer Zeit durch neue digitalisierte Anlagen ersetzen. Deshalb bedarf es smarter Lösungen, die auch bestehende Anlagen mit Intelligenz versorgen - in der SmartFactoryOWL zeigt nun das neue INAsense System eine dieser Lösungen.