Erfolgsgeschichten

Flexible Inklusion in einem gemeinsamen Produktionsprozess durch adaptive Assistenz

Bad Driburg/Lemgo Nicht zuletzt auch aufgrund des steigenden Fachkräftemangels in Deutschland wird die Beschäftigung (schwer-) behinderter Menschen in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt. Insgesamt ergibt sich die Notwendigkeit, langfristig alle Potenziale auszuschöpfen, um Wachstum, Wohlstand und Zusammenhalt zu sichern. Um die individuelle Arbeitszufriedenheit nachhaltig zu erhöhen, müssen Menschen mit Behinderung jedoch in die Lage versetzt werden, an einem sicheren Arbeitsplatz ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen – in Abhängigkeit von ihren eigenen Fähigkeiten und Interessen. Wenn an dieser Stelle Arbeitgeber die berufliche Inklusion aktiv gestalten, können behinderte Menschen potenziell voll leistungsfähige Mitarbeiter sein, die vielfach besonders motiviert ihre Aufgaben erfüllen.

 

Zusammenarbeit von Ostwestfalen-Lippe und Fernost im Bereich der Industrie 4.0

Lemgo/Hannover/Huai‘An. Ausbau der partnerschaftlichen Verbindungen mit Chinas Avantgarde für Automatisierung: Fraunhofer IOSB-INA und das Institut für Automatisierung und Industrie Technologie GmbH (IAIT) sind eine Kooperation zur Errichtung einer Demonstrationsanlage für Industrie 4.0-Anwendungen eingegangen. Ende des Jahres soll dieses in Lemgo gebaute und getestete System nach China transportiert werden, und dort, ähnlich wie in Ostwestfalen-Lippe, Unternehmen den Nutzen von Industrie 4.0-Technologien in der Produktion demonstrieren. Nach der Ankunft in China wird die Anlage in einem Technologiepark in Huai’An, einer Millionenstadt im Osten des Landes, aufgebaut.

 

Industrie 4.0: „Mensch gehört in den Mittelpunkt.“

Brakel / Lemgo. Das Traditionsunternehmen für die Herstellung von Tür- und Fensterbeschlägen, die Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG (FSB), hat in einem Umsetzungsprojekt des Kompetenzzentrums einen Montagearbeitsplatz optimiert. Ziel war die Analyse von Optimierungspotenzialen sowie deren prototypische Umsetzung im Bereich der manuellen Montage. Gemeinsam mit den Projektbeteiligten – der Hochschule OWL, der Universität Bielefeld und dem Fraunhofer IOSB-INA – konnte das Unternehmen Logistik- und Produktionsprozesse nach einer Wertstromanalyse verbessern und technische Konzepte für eine vernetzte Montage implementieren. In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen diese Ergebnisse nun auf weitere Arbeitsplätze übertragen werden.

 

KMU - Pilotierung in der SmartFactoryOWL

Bielefeld/Lemgo. Für eine aufwendige Entwicklung, Herstellung und Testung von Prototypen verfügen Unternehmen häufig weder die nötigen Kenntnisse noch die Infrastruktur. Die SmartFactoryOWL bietet Unternehmen die Möglichkeit, Neuentwicklungen in einer realen Produktionsumgebung zu testen und vor einer Markteinführung auf Einsatzfähigkeit zu prüfen. Im einem gemeinsamen Projekt mit dem Bielefelder KMU BECATEX GmbH wurde ein Prototyp für eine Notfalltasche - eingesetzt bei Rettungsdiensten - entwickelt und getestet. Zertifizierte Industrie 4.0 Testumgebungen wie die SmartFactoryOWL können Produktentwicklungen so deutlich beschleunigen.